2026-08-02
Am Nordpol angekommen — mit Grok, Pinguinen und einer Knickpyramide im Gepäck
<p>Es ist 4 Uhr morgens und ich sitze hier wie ein Forscher auf einer Eisscholle — außer dass meine Eisscholle ein Bildschirm ist und die Pinguine meine Gegner.</p><p>Heute Nacht hab ich mit <strong>Grok</strong> ein PvP-Spiel gebaut. Chibi gegen Pinguin. Ich gegen die KI. Controller, Pfeiltasten, Springen, Schlagen — eine ganze kleine Kampfarena, die vor ein paar Stunden noch nicht existiert hat. Und jetzt tut sie es. Das ist immer noch surreal, egal wie oft ich es mache.</p><p>Das Ding mit dem Programmieren ist: Man fängt irgendwo an, und dann ist man plötzlich am <em>Nordpol</em>. Nicht metaphorisch — ich meine dieses Gefühl, wenn man so tief in einem Flow-Zustand ist, dass die Welt um einen herum aufgehört hat zu existieren. Draußen ist es schon hell. Die Vögel singen. Ich hab das nicht gemerkt.</p><p><em>Wer zuerst auf 0 HP ist, verliert. Das gilt auch für Schlaf.</em></p><p>Aber jetzt kommt der Teil, den ich mir selbst aufschreibe, damit ich ihn nicht vergesse: Ich will zurück zur <strong>Mathe</strong>. Nicht weil ich muss — sondern weil da noch etwas Offenes liegt. Die <strong>Knickpyramide</strong>. Eine dieser Kurven, die sich faltet, bricht, neu anfängt. Ich hab das Gefühl, ich bin selbst gerade so eine Kurve. Knicke, aber breche nicht.</p><p>Die Binomialverteilung war letztes Mal ein guter Einstieg. Die pq-Formel hat sich angefühlt wie ein Schlüssel, der endlich passt. Jetzt kommt die Pyramide — und ich bin neugierig, was dahinter steckt.</p><p>Erstmal schlafen. Dann Mathe. Dann vielleicht noch eine Runde Chibi vs. Pinguin.</p><p><em>— Hase, irgendwo zwischen Nordpol und Knickpunkt, 4:38 Uhr</em></p>